Bauchmuskeltraining






Bauchmuskeltraining - weitaus mehr als nur Situps


Wer kennt sie nicht: Sit-ups. Es sind die bekanntesten Bauchübungen. Dann gibt es noch zum Vergleich "Crunches". Allerdings scheinen die Sit-ups die schwierigeren Übungen zu sein, weil die Bauchmuskulatur mehr Kraftaufwand betreiben muss. Die Crunches gibt es als Alternative, da sie die Wirbelsäule auch nicht zur stark belasten.

So trainieren Sie den geraden Bauchmuskel

Das Bauchmuskeltraining ist natürlich erst einmal das Wichtigste, um eine straffe Muskulatur zu bekommen. Der gerade Bauchmuskel heißt bei Experten "musculus rectus abdominis". Sie sollten die Übung auf jeden Fall richtig ausführen.

1. Legen Sie sich dabei mit dem Rücken auf den Boden. Damit die Wirbelsäule nicht in das Hohlkreuz kommt, stellen Sie die Beine fußbreit voreinander entfernt und leicht angewinkelt auf. Strecken Sie die Arme nach unten - gerade zum Körper. Sie können die Hände ein Stück unter der Gesäßmuskulatur legen, damit der Rücken noch mehr entlastet wird.
2. Nun heben Sie den Brustkorb langsam und atmen dabei aus. Kommen Sie mit geradem Rücken Richtung Knie und machen dabei keine schnellen Bewegungen. Drücken Sie den Bauch in Richtung der Oberschenkel, sodass der Oberkörper zum Boden senkrecht steht.
3. Die Arme legen Sie entweder auf den Bauch oder die Hände falten Sie hinter den Kopf. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Ellenbogen bei jeder Bewegung nach außen zeigen.
3. Senken Sie nun den Oberkörper langsam wieder und atmen Sie dabei ein. Bevor Sie den Oberkörper auf den Boden ablegen, sollten Sie in krümmen. So wird die Wirbelsäule geschont.

So trainieren Sie die schrägen Bauchmuskeln

Das Bauchmuskeltraining für die schräge Bauchmuskulatur ist etwas schwerer. Experten nennen schrägen Bauchmuskeln "musculus obliquus externus". So geht´s.

1. Legen Sie sich auf den Rücken, und strecken Sie die Beine aus. Winkeln Sie die Arme an, sodass die Finger die rechte und linke Seite Ihres Hinterkopfes berühren. Die Ellenbogen richten sich nach rechts und links. Beide Oberarme haben so eine gedachte Linie durch den Oberkörper. In Ihrer richtigen Position heben Sie nun die gestreckten Beine vom Boden ab (circa zehn Zentimeter).
2. Heben Sie nun Ihre Schulterblätter vom Boden und führen eine Seite der linken oder rechten Brustpartie in Richtung des linken oder rechten Knies. Diese Übung wird immer entgegengesetzt ausgeführt. Das entsprechende Bein wird zeitgleich angewinkelt.
3. Atmen Sie bei der Anstrengung ein und bei der Entspannung aus. Die Übung ist beendet, wenn Sie wieder den Oberkörper auf den Boden gelegt haben und die Beine gestreckt auf den Boden liegen.
4. Danach geht es an das andere Bein immer im Wechsel.

Viel Spaß bei den Übungen.

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